bilderlernen.at ist ein Projekt der Bildnerischen Erziehung an der Universität Mozarteum Salzburg    Logo Mozarteum
home  aufgaben  forschung  theoretisches  methoden  bilder  mehr bilder  historisches  tipps  links  mehr links  über

Bildmanipulationen - entdecken, beschreiben, diskutieren

ab der 5. Jahrgangsstufe
Bild- und Textcollagen sind abgesehen vom Journalismus in Printmedien weit verbreitet, vor allem in Publikumszeitschriften (Bravo) und in Werbeblättern: verschiedene Bilder werden hier auf einer Fläche montiert. Oft werden Schatten digital hinzugefügt, um den Eindruck eines einheitlichen Bildes entstehen zu lassen.
In dieser Aufgabe sollen SchülerInnen Stellen finden, die eindeutig auf Bildmanipulationen hinweisen. Sie sollen diskutieren, wie und warum die "Illusion" von einheitlichen Bildräumen erzeugt werden soll.Die Aufgabe ist gut als "Zwischenaufgabe" geeignet, obwohl diese an sich heute nicht mehr notwendig sein sollten. >>>

Grundgedanke

Die digitale Darstellung von Bildern und Texten macht es leicht Bilder mit Bildern und und Texten zu größeren Einheiten zu verbinden. Solche Manipulationen werden auch im privaten Bereich (Einladungen zu Geburtstagen, Fotobücher) gerne verwendet. "Fehler" und Ungereimtheiten zu finden und zu begründen, fördert die kritsche wohl aber auch die praktische Bildkompetenz.

Aufgabe

Untersuchen Sie alleine oder in der Gruppe Printprodukte im Hinblick auf Bildmanipulationen: Woran erkennen Sie diese? Welche "Stellen" sind besser welche weniger gut gelungen?
Stellen Sie die Ergebnisse Ihrer Untersuchung in einer Präsentation (Poster, digitale Präsentation, Animation) zusammen. Benennen Sie, woran sich die Manipulationen erkennen lassen: welche Fehler sind passiert.
Diskutieren Sie,

Metakognition >>>



Franz Billmayer, 15.5.2013
geändert: