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Containerrestaurant in Dresden

Das Eigene - das Fremde

Anregungen und Unterrichtsideen für das Projekt KunstRAUMSchule / jugend 2008
des Stadtschulrates mit dem BÖKWE und Jugend Stadt - Wien

Ansichtskarten und Souvenirs
Für die Fremden sind wir die Fremden.
Ansichtskarten sind der Spiegel der Wahrnehmung eines Ortes oder einer Gegend durch die Touristen. Sie werden nach den Vorstellungen gekauft, was ist typisch für den Urlaubsort. 
Reiseführer, Reisekataloge, Tourismusprosepkte
Ähnlich wie die Ansichtskarten bestimmen die Abbildungen in Reiseführern und Tourismusprospekten den Blick auf die Fremde. Die Untersuchung von Reiseführern kann Mechanismen der Konstruktion der Fremde offenlegen.
Österreich Werbung, Tourismusregionen im Internet
Die Österreich-Werbung stellt im Internet ein umfangreiches Bildarchiv zur Verfügung. Mit unterschiedlichen Filtern lassen sich Bilder suchen und finden.
bildarchiv der österreich werbung - (10.000 Bilder zum runterladen)
Österreich-Werbung (Prospekte für Orte, Regionen &c.)
Ein unveröffentlichte Diplomarbeit an der Universität Mozarteum Salzburg zeigt, dass die in der Bilddatenbank der Österreich-Werbung abgebildeten ÖsterreicherInnen ziemlich alt sind (35% über 70 Jahre alt). Außerdem werden signifikant mehr Bilder mit Männern als mit Frauen angeboten.
Positiv / negativ
Afrika in der Presse und in Reiseführern, Postershops &c. Es gibt offensichtlich das positive Fremde, was wir als Touristen suchen, und das negativ Fremde, was uns Angst macht.
Poster
Poster spielen eine wichtige Rolle bei der Ausstattung von Zimmern. Sie dienen der Dekoration, der Konstruktion von Identität, der Kommunikation und auch dem Einstieg in Tagträume.Viele dieser Bilder entführen uns in fremde Länder und Welten....
Schulbücher
Schulbücher unterliegen strengen Genehmigungsverfahren, die Bilder sind in gewisser Weise kanonisiert - zumindest genehmigt. An ihnen lassen sich "offizielle" Vorstellungen vom Eigenen und Fremden untersuchen. Übungen zu Bildern in Schulbüchern
Pressebilder
Bilder aus Presse und Nachrichtenmagazinen auf die Frage "das Eigene - das Fremde" untersuchen
Klingendes Österreich
Die Kultsendung des ORF mit Sepp Forcher konstruiert ähnlich dem Heimatfilm der 1950er und 1960er Jahre das Bild Österreichs.
Werbung I
Werbung versucht (grundsätzlich) mit zwei verschiedenen Methoden Aufmerksamkeit zu erzeugen: Vertraut-machen und fremd-machen. Wir interessieren uns zum einen für das Neue und Fremde und zum anderen für das, was in unserer nächsten Umgebung passiert.
Werbung II
Das Begriffspaar eigen - fremd dient uns zur Orientierung in der Welt. Mit ihm bringen wir Ordnung in die Welt. Es ist anzunehmen, dass diese Opposition auch in der Werbung eine wichtige Rolle spielt. Dies soll an Werbung aus Printmedien untersucht werden.
Gaststätten, Restaurants, Buden
Ausländische Restaurants sind beliebte Ziele, wenn wir ausgehen wollen. Wichtig ist uns dabei, dass das Essen authentisch ist. Durch Ausstattung und Benehmen versuchen die Betreiber diesbezüglich glaubwürdig zu sein. - Eine ähnliche Strategie verfolgen einheimische Lokale.
Produktverpackungen
Nahrungsmittel sind sensible Produkte - die Glaubwürdigkeit des Produzenten ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir ihnen trauen. Traditionell hat der Verkäufer über die Ware informiert, diese Aufgaben müssen heute die Produktverpackungen übernehmen, mit Texten und Bildern. Während die Texte für die harten Fakten (Inhaltsstoffe, Menge, Haltbarkeit, Produzent) zuständig sind, dienen die Bilder der Anmutung und Assoziationen.
Produkte
Viele Produkte, mit denen wir uns umgeben, dienen dazu, anderen mitzuteilen, wer wir sind. Neben dem Gebrauchswert haben sie auch einen Symbolwert - wir können von symbolischem Konsum sprechen. Der eigene Haushalt als Treffpunkt und Bühne verschiedener Kulturen untersucht an verschiedenen Produkten.
Produkte II
viele fremde Kulturen finden sich in den Konsumartikeln, die in den unterschiedlichen Läden angeboten werden: Sammeln, dokumentieren, präsentieren
Karikaturen
Karikaturen müssen in aller Regel mit Stereotypen und Klischees arbeiten. Sie spitzen zu. Sie sind gut geeignet, um Selbst- und Fremdbilder zu untersuchen und zu kritisieren.
weiblich männlich
Mädchen und Burschen unterscheiden sich in ihrem ästhetischen Biografie. Die ästhetischen Vorlieben werden durch das soziale Geschlecht geprägt: Zimmereinrichtungen, Computerspiele, Bilder, Lieblingsfarben, Körperhaltungen, Verhalten ...
Bilderbücher
Bilderbücher nutzen viele Kinder intensiv. Sie werden immer und immer wieder hervorgezogen und angeschaut. Sie sind für unsere primäre Bild-Sozialisation von großer Bedeutung. Wie werden hier Fremde und Eigenes dargestellt und konstruiert? Wer hat welche Bücher in seiner Kindhheit benützt? Historische Unterschiede?
Ausmalbücher? (5. - 7. Jahrgangsstufe)
Methoden
Das Fest des Huhns als Methode
Methode Tourismus
Methode Routinebruch
Document made with Nvu Franz Billmayer, 16.11.2007
zuletzt geändert, 11.12.2007